Passionsspiele Wintrich - Pfarrkirche St. Stephanus :

Wintrich Pfarrkirche St. Stephanus

Passionsspiele Wintrich

Passionsspiele Wintrich

Beschreibung

Die Leidensgeschichte Jesu Christi
Passionsspiele haben in Wintrich eine lange Tradition. Die ersten Spiele wurden schon 1902 aufgeführt. In diesem Jahr gibt es also diese Aufführungen seit 115 Jahren.

Die Spiele der Neuzeit (seit 1997) werden in der Pfarrkirche St. Stephanus aufgeführt. Hierzu wird die gesamte Kirche umgerüstet, d.h. im Altarraum wird eine Bühne mit Oberbühne zur Aufnahme von Kulissen und Vorhang eingebaut. Die Kirchenbestuhlung wird entfernt und für eine konzertante Bestuhlung mit Erhöhungen umgerüstet. Um die Kirche herum wird eine kleine Zeltstadt aufgebaut für die Besucher, Bewirtung- und Darstellerzelt.

Bei den Spielen wirken über 200 Aktive mit, die Rollen sind weitestgehend doppelt besetzt und der Chor wirkt als Volk im darstellenden Spiel aktiv mit. An bestimmten Stellen wird der Gesang im Spiel integriert, die Chorliteratur ist anspruchsvoll. Die Zuschauer sitzen also mitten drin, im Geschehen, vom Einzug Jesu nach Jerusalem bis hin zur Auferstehung. Alles wird sehr authentisch und möglichst wirklichkeitsnah dargestellt, ob es die Rüstungen der Römer sind, die nach historischen Unterlagen gefertigt wurden, oder auch die Requisiten, die Kleider und Schuhe. (Darauf wurde seit 1997 sehr großen Wert gelegt und aus dieser Aktivität ist auch die "Vigilia Romana Vindriacum" entstanden, ein Verein zur Kulturgeschichte und experimenteller Archäologie.)

Durch die fließende Mischung von darstellendem Spiel und Gesang, wird der Zuschauer zum Einen in das Geschehen sehr tief eingebunden und hat zum Anderem gleichzeitig auch die Möglichkeit über das Erlebte nachzudenken, es kann dadurch auf ihn tief einwirken. Durch die lange und intensive Probenarbeit, die sehr in das Detail hineinreicht, wird eine nahezu vollkommene Darstellung erzielt, die im europäischen Passionsverband "Europassion" sehr anerkannt ist. Junge und alte Menschen wirken mit, arbeiten monatelang zusammen um eine möglichst authentische Darstellung abzugeben, wie es damals gewesen sein könnte. Interessant sind dabei, die vielen alten Textpassagen, die immer wieder aktuell auf die Probleme unserer Zeit hinweisen.

Die Männer lassen die Bärte sprießen und der Charakter einer Gemeinde ändert sich deutlich.

Spieldauer: ca. 4 Stunden
(inkl. 2 Pausen à 25 Minuten, Bewirtung im Besucherzelt)

Preise
Kategorie 1: 33.00 EUR
Kategorie 2: 29.00 EUR
Kategorie 3: 26.00 EUR